Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
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Verhandlungserfolg im Vermittlungsausschuss: Bund und Länder einigen sich auf Änderungen am Klimapaket

ZVDH-Werbefolder „Energetisch Sanieren“, kostenlos für Innungsbetriebe

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Der Vermittlungsausschuss hat sich am 18. Dezember auf Änderungen rund ums Klimapaket geeinigt. Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks zeigt sich erleichtert: „Kurz vor Jahresende noch eine gute Nachricht: Der Vermittlungsausschuss gibt den Weg frei für eine steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Ohne diese Maßnahmen ist ein effektives Klimaschutzprogramm nur eine halbherzige Angelegenheit, weiß man doch seit langem, wieviel Energie durch vernünftige Dämm-Maßnahmen bei Dächern und Fassade eingespart werden kann: 30 Prozent des C02-Ausstoßes und 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs entfallen allein auf den Gebäudebereich. Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung ist daher unverzichtbar, damit Hauseigentümer in Klimaschutzmaßnahmen investieren. Das Instrument ist bei selbstgenutzten Wohnimmobilien eine echte Alternative zu den bestehenden Kredit- und Zuschussprogrammen.“

Auch die eingebrachte Ergänzung des Bundestagsbeschluss begrüßt der ZVDH: „Die Kosten für Energieberater als Aufwendungen für energetische Maßnahmen zu sehen, ist sehr sinnvoll. Denn die Beratung ist der erste Schritt bei der Planung umfassender energetischer Sanierungsmaßnahmen. Hier steht das Dachdeckerhandwerk ebenfalls als kompetenter Ansprechpartner bereit“, macht ZVDH-Präsident Bollwerk deutlich. Nun hoffe man auf die Bestätigung im Bundesrat kommenden Freitag, damit die Maßnahmen endlich ab 2020 umgesetzt werden können. Viele Betriebe litten unter der Hängepartie, da Hauseigentümer Sanierungen ausgesetzt oder sogar ganz storniert hätten, so Bollwerk.

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