Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
- ZVDH-Podcast Folge 39-

Mach doch einfach!

- Weniger Neubau, bessere Förderung für energetische Sanierung und weniger Bürokratie-

So geht Energiewende

Redaktion: Detail

Dachdeckerhandwerk: Trübe Aussichten trotz guter Auftragslage

  • Gesamtumsatz 2021: 11,2 Milliarden Euro
  • Realer Umsatzeinbruch von rund 9 %
  • Baustellen: Verzögerungen und Stopps

Die positive Bilanz für das Dachdeckerhandwerk aus dem Vorjahr konnte im Baujahr 2021 nicht wiederholt werden, berichtet der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Zwar blieb die Branche wegen anhaltender Nachfrage und guter Witterung zu Beginn des Jahres 2022 zunächst noch optimistisch, doch durch den Ukraine-Kriegs verschlechtert sich die Stimmung zusehends. Das Dachdeckerhandwerk erzielte 2021 einen Gesamtumsatz von 11,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2020 bedeutet das einen Rückgang von 1,0 % oder 113 Millionen Euro. Angesichts von Preissteigerungen bei wichtigen Baustoffen von durchschnittlich knapp 20 % und einem Materialkostenanteil von etwa 40 % ist der Gesamtumsatz der Betriebe allerdings real um rund 9 % gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Die Ergebnisse fielen damit auf das Niveau von vor 2018 zurück. Auch wenn die Ertragslage vielfach als zufriedenstellend angesehen wird, hat sich die finanzielle Stabilität der Betriebe im Vergleich zu den Vorjahren verschlechtert.

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