Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
- ZVDH-Podcast Folge 39-

Mach doch einfach!

- Weniger Neubau, bessere Förderung für energetische Sanierung und weniger Bürokratie-

So geht Energiewende

Redaktion: Detail

DACH+HOLZ International: Köln - Rheinmetropole mit viel Jeföhl

Wenn vom 5. bis 8. Juli 2022 die Fachmesse DACH+HOLZ International ihre Tore in Köln öffnet, strömen viele Fachbesucher in die Rheinmetropole. Neben dem angebotsreichen Programm der Fachmesse hält die „Stadt mit viel Jeföhl“ für ihre Gäste ein vielseitiges und attraktives Freizeitangebot bereit.

Mit ihren über einer Million Einwohnern ist Köln nicht nur die viertgrößte, sondern auch die älteste Großstadt Deutschlands. Ihre römische Vergangenheit kann sie trotz wechselhafter Geschichte und vielfältiger Neubauten nicht abschütteln. Wer zwischen Rathaus und Dom, Rhein und Rudolfplatz in die Tiefe steigt, trifft auf Mauerreste, Münzen und schmückende Mosaike. Ohne Frage, Kölns und ganz Deutschlands wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der Kölner Dom. Jedes Jahr besuchen sechs Millionen Menschen aus aller Welt die gotische Kathedrale. Mit 157,38 Metern ist die Hohe Domkirche St. Petrus das zweithöchste Kirchengebäude Europas, das dritthöchste der Welt und trägt die Hausnummer 4. Seit 2007 verleiht das Fenster des weltbekannten Künstlers Gerhard Richter dem Dom eine weitere Attraktion – ein schillerndes Farbenspiel aus bunten Quadraten. Im Oktober 2021 wurde ein Hängegerüst an der Kathedrale abgenommen und gab so nach mehr als zehn Jahren den unverbauten Blick auf die Westfassade frei.

Kultur? Gut!

Köln hat über 40 Museen zu bieten, von denen einige von Weltrang sind. Besonders empfehlenswert, da auch von außen schon überaus beeindruckend nach Entwürfen des Schweizer Architekten Peter Zumthor erbaut, ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumba (Innenstadt, Kolumbastraße 4, Mi-Mo 12-17 Uhr). Weiterhin bezeugen mehr als 130 Galerien mit den verschiedensten Werken aus allen Epochen Kölns Ruf als Kunst- und Kulturmetropole. Darüber hinaus verfügt Köln über eine äußerst lebendige Theaterszene. Neben mehr als 200 Musik-Ensembles bietet die Philharmonie regelmäßig musikalische Höhepunkte. Die Inszenierungen von Oper und Schauspiel sowie zahlreiche Literatur- und Filmveranstaltungen runden das vielfältige Kulturangebot ab. Geheimtipp für Juli ist das Summerjam Festival vom 01. bis 03. Juli 2022, also unmittelbar vor dem Start der DACH+HOLZ International. Das diesjährige Motto "Feel the Beat" steht für 35 Jahre eindrucksvolle Festivalgeschichte. Publikum und Musiker*innen verschiedener Generationen und Nationalitäten vor und auf der Bühne lassen jene einzigartige Atmosphäre entstehen, die das Festival weltweit bekannt und populär gemacht hat. Nicht zuletzt bietet der Fühlinger See in Köln dazu die perfekte Kulisse für eine spektakuläre Show zum Doppeljubiläum. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://summerjam.de/.

Echt Kölsch

Ein Stück Kölner Lebensart und Kölschkultur begegnet den Besuchern in den zahlreichen Brauhäusern der Stadt. Im Mittelpunkt steht das Kölsch, ein obergäriges Bier, das nur in Köln gebraut werden darf und zugleich auch Bezeichnung für die Lebensart und des hiesigen Dialekts ist. Serviert wird Kölsch vom Köbes (Kellner), in den typischen „Kölsch-Stangen“. In den Brauhäusern gibt es traditionelle Gerichte, die bodenständig, deftig und vereinzelt ein wenig eigenwillig sind – wie Halver Hahn (ein halbes Roggenbrötchen mit einer dicken Scheibe altem Holländer Käse und Senf) oder Himmel un Äd (Himmel und Erde; Kartoffelpüree mit Apfelmus und gebratener Blutwurst). Eine Parodie findet sich auch im Gericht Kölscher Kaviar, das nicht mehr und nicht weniger darstellt als ein Stück Blutwurst mit Senf und einem Röggelchen.

Zu den alteingesessenen Brauhäusern zählt das seit 1511 bestehende Brauhaus Sion oder das Cölner Hofbräu P. Josef Früh am Dom, die Brauerei Päffgen, die Malzmühle von 1858 sowie die nun schon über 500 Jahre alte Schreckenskammer in unmittelbarer Nähe zur Romanischen Kirche St. Ursula. Etwas weiter im Westen der Stadt findet sich die kleinste Brauerei Kölns: die Braustelle.

An die frische Luft

An und für sich liebt der Kölner das Leben im Freien. So finden sich nicht nur zahlreichen Parks, öffentliche Gärten oder andere Grünflächen in der Metropole am Rhein, sondern auch an nahezu jeder Ecke Außengastronomie. Wer es besonders großzügig mag, geht direkt vom Messegelände aus im Rheinpark spazieren und genießt Tanzbrunnen und Rheinterrassen mit wunderbarem Ausblick auf die Skyline von Dom & Co. Kölns schönstes Wohnzimmer, die Flora, liegt direkt neben dem Zoo und präsentiert vielfältige, gärtnerisch gestaltete Anlagen und das ebenfalls Flora genannte Festhaus. Letzteres beherbergt mit „Dank Augusta“ eines der am schönsten gelegenen Gartenlokale Kölns. Eine ebenfalls gelungene Kombination aus Grün und Genuss bietet der im Süden gelegene Volksgarten. Hier tummeln sich im Sommer nicht nur Anwohner der Südstadt, sondern auch viele Besucher des Biergartens. Ein weiterer Hotspot in Sachen Park und Party liegt im Westen: der Stadtgarten. Im gleichnamigen Restaurant des unweit vom Friesenplatz gelegenen Parks finden regelmäßig Outdoor-Konzerte statt. Unmittelbar am Rhein und auf dem Gelände des ehemaligen Riehler Freibads gelegen, lässt sich ein lauer Sommerabend im Schwimmbad Rhein-Sommergarten genießen. Umgeben von einer öffentlichen Grün- und Erholungsfläche muss man dank der fast 600 sonnigen und schattigen Sitzplätze selten auf einen eben solchen warten. All die Restaurants, Kneipen und Cafés mit Außengastronomie aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Hier heißt es, selbst ausprobieren und auf eigene Faust losziehen. Oder einen Kölner fragen.

Ins pralle Nachtleben

Wer es gern abwechslungsreich und bunt liebt, der besucht das Kwartier Latäng, die feucht-fröhliche Studentenmeile auf der Zülpicher Straße. Hier gibt es wahlweise Jubel und Trubel in den Bars oder Remmi Demmi in den Clubs. Durch die Nähe zur Uni fühlen sich vor allem Studenten angezogen, aber auch jene, die das laute Großstadtleben lieben. Imbissbuden und Cocktailbars reihen sich an "alteingesessene" kölsche Kult-Kneipen und Szeneclubs (Neustadt Süd, Zülpicher Str.). Unterirdische Heimatklänge im deutschen Wohnzimmerlook bietet die Kellerkneipe Heimathirsch. Bezeichnend ist neben dem Interior das äußerst abwechslungsreiche Live-Programm mit Künstlern aus aller Welt (Nippes, Mauenheimer Str. 4). Von ganz anderem Kaliber ist das King Georg, genauso deutsch ausgesprochen wie es geschrieben wird. Als Club der Künstler, Jazzliebhaber, Nachtschwärmer und all jener, die es noch werden wollen, bietet die „Jazz-Bar“ mindestens zwei Mal pro Woche Live-Musik (Neustadt-Nord, Sudermannstr. 2).

 

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