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BM Altmaier stellt Maßnahmenkatalog Holz vor

Viele ZVDH-Vorschläge berücksichtigt

Rundholz im Sauerland. Bild: ZVDH/Büttner

Rundholz im Sauerland. Bild: ZVDH/Büttner

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte in der Gesprächsrunde am 19.05.2021 mit Verbandsvertretern zugesagt, aus den vorgeschlagenen Lösungsansätzen der Bauwirtschaft ein eigenes Maßnahmenpapier zu erstellen. Nach Abstimmung mit seinen Länderkollegen in der Wirtschaftsministerkonferenz und mit den zuständigen Ressorts im Bau- und im Landwirtschaftsministerium hat uns Bundesminister Altmaier nun sein zugesagtes Maßnahmenpapier vorgelegt.

ZVDH-Vorschläge finden Anklang

Erfreulicherweise greift Herr Altmaier darin die wichtigsten Vorschläge auch aus unserem Thesenpapier auf. Neben dem Appell an die gesamte Öffentliche Hand (damit auch Länder und Kommunen), bei öffentlichen Bauaufträgen Preisgleitklauseln möglichst flächendeckend anzuwenden und auf Konventionalstrafen zu verzichten, soll auch die Einschlagsbegrenzung für Fichtenholz schnellstmöglich aufgehoben oder ausgesetzt werden. Wichtig ist auch die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums beim Ausbau der Kapazitäten in der Sägeindustrie.

Außerdem erfolgt in dem Papier des Wirtschaftsministers ein deutliches Bekenntnis zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, was aus unserer Sicht zur Stabilisierung der kleinbetrieblichen Strukturen in Deutschland wichtig erscheint.

So erfreulich das Papier in Sachen Konkretheit auch ausfällt: Es handelt sich in den meisten Fällen zunächst einmal um politische Absichtserklärungen, die – meist im Zusammenspiel mehrerer Akteure – noch der konkreten Umsetzung bedürfen. Auch konzentriert sich das Maßnahmenpapier sehr stark auf die Ressource Holz, während Lieferengpässe und Preissteigerungen bei anderen Baustoffen wie Kunststoffprodukten und Metallen mit zum Teil anderen Ursachen außen vorbleiben.

BM Altmaier plant Arbeitsgruppe zum Rohstoffmarkt

Dennoch ist aus unserer Sicht das Maßnahmenpapier ein wichtiger Meilenstein, an dem sich das politische Handeln messen lassen muss. Deshalb ist es auch zu begrüßen, dass Minister Altmaier ankündigt, eine Arbeitsgruppe auf Staatssekretärsebene mit den betroffenen Ressorts einzurichten, die regelmäßig über die Situation auf dem Rohstoffmarkt und den Lieferketten beraten soll.

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