Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
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ZDH-Resolution gegen Rassismus und Ausgrenzung

ZDH-Resolution gegen Rassismus und Ausgrenzung

Das deutsche Handwerk ist stolz auf seine Vielfalt und seinen Zusammenhalt. Eine Million Handwerksbetriebe mit 5,7 Millionen Beschäftigten und 350.000 Auszubildenden in 130 Ausbildungsberufen bilden unser Land in seiner Leistungskraft, in seiner ganzen Breite und in allen Regionen ab.

Kein Platz für Hass und Hetze im Handwerk

Standortverbundenheit und Weltoffenheit sind für das Handwerk keine Gegensätze. Es sind die Grundlagen unseres Erfolgs. Denn bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern was man erreichen will. Auch im Handwerk fühlen sich viele Menschen von Spaltungsversuchen in unserer Gesellschaft verunsichert, persönlich angegriffen und herabgesetzt. Diese Menschen lassen wir nicht allein. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form von Hetze und Rassismus und stellen uns vor unsere Beschäftigten, Auszubildenden und Unternehmerinnen und Unternehmer, wie verschieden sie auch sein mögen. Sie gehören alle zum Erfolgsteam Handwerk und verdienen Respekt und Wertschätzung.

Handwerk braucht Europa

Als bedeutende Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe liegt uns der Standort Deutschland und dessen Zukunft in einem geeinten und friedlichen Europa am Herzen. Für uns ist klar: Das Handwerk braucht einen Standort mit einem demokratischen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen und weltoffenen Fundament. Demokratiefeindliche und rassistische Debatten schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und damit auch dem deutschen Handwerk. Für uns ist auch klar: Das Handwerk braucht einen Standort, für den eine mutige und verantwortungsvolle Politik neue Chancen eröffnet. Wir brauchen eine Politik, die Probleme anpackt und dadurch neues Vertrauen gewinnt. Für mehr Wettbewerbsfähigkeit, für größere Bildungschancen und bessere Integration. Mit Vielfalt, Zusammenhalt und Reformbereitschaft schaffen wir neuen Zukunftsmut für unser Land.

Europawahl: Worum geht es dem Handwerk?

„Das Handwerk weiß, was es am geeinten Kontinent hat. Wenn auch die deutsche Wirtschaft und besonders auch das Handwerk stark bleiben sollen, dann brauchen wir ein starkes Europa. Umgekehrt erwarten wir, dass Europa Ja zum Handwerk sagt und auf europäischer Ebene stärker mittelstandsgerechte Entscheidungen getroffen werden“, betonte ZDH-Präsident Jörg Dittrich. Nicht nur in Berlin, auch in Brüssel müsse mehr dafür getan werden, dass die Betriebe und ihre Beschäftigten ihr Potenzial voll ausschöpfen könnten. Und da gebe es noch viele Baustellen und viel Nachholbedarf etwa bei den Themen Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung und Bürokratieabbau. Der Übergang hin zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaft werde nur mit dem Handwerk gelingen. Bedarfsgerecht qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker lieferten mit ihrem Können und Wissen die Basis für die wirtschaftlichen Erfolge der europäischen Wirtschaft.

ZDH-Forderungen zur Europawahl 2024

Welche Maßnahmen aus Handwerkssicht dafür erforderlich sind, hat der ZDH in seinen Forderungen zur Europawahl 2024 aufgelistet, unter dem Motto: „Europas Zukunft mit dem Handwerk meistern.“ Die steigende Bürokratie trägt dazu bei, dass die Selbstständigkeit im Handwerk immer unattraktiver werde. „Handwerker wird man, weil man etwas anpacken möchte. Handwerker wird man nicht, weil man gerne Formulare ausfüllt“, so ZDH-Präsident Dittrich. „Es muss der Politik klar sein, dass es ohne das Handwerk nicht geht. Wir sind Partner auf Augenhöhe“, ergänzt Dittrich. Die ZDH-Leitlinien sind hier abrufbar: ZDH

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