Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
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"Agent Smith" schleust Schadsoftware in beliebte Apps ein

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Eine neue Schadsoftware hat es vor allem auf Android-Geräte abgesehen. „Agent Smith“, so nennt sich der Virus, nutzt auf befallenen Geräten weit verbreitete Apps wie beispielsweise WhatsApp oder MXplayer, um darin Schadsoftware einzuschleusen. Was sich bisher "nur" als lästige Werbung auf dem Bildschirm legt, kann zukünftig zu schwerwiegenden Angriffen führen, beispielsweise das Auslesen sensibler Daten.

Um Zugang zu den breitflächig genutzten Apps zu erhalten, muss der Virus erst einmal auf das Gerät gelangen. Möglich wird dies, wenn sich Nutzer aus unseriösen Quellen Apps herunterladen. Es empfiehlt sich daher ausdrücklich, Apps nur über den offiziellen App-Store zu beziehen. Darüber hinaus sollte die Software und Betriebssystem der Geräte immer auf dem neuesten Stand sein. Die aktuelle Sicherheits-Patch-Ebene von Android ist bereits vor Agent Smith geschützt.

Sicherheitsforscher schätzen, dass bereits rund 25 Millionen Geräte mit dem Virus „Agent Smith“ befallen sind, bisher vor allem im asiatischen Raum. Auch wenn für Deutschland aktuell noch keine unmittelbare Bedrohung besteht, sollte hier frühzeitig Vorsorge getroffen werden. Eine gute Übersicht von Programmen zum Erkennen von Schadsoftware finden Sie hier

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