Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V.
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Förderung für Betriebe mit Klimaschutzkonzept

Bild: diema, Pixabay

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Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ Projekte, die Antworten auf die Folgen der Erderwärmung wie Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse liefern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Mittelständische Betriebe, Kommunen, lokale Akteure und Bildungseinrichtungen können sich mit ihrer Projektskizze vom 1. August bis 31. Oktober 2019 bewerben.

Die geförderten Aktivitäten dürfen laut BMU nicht gegen den Klimaschutz stehen. Zwar hilft beispielsweise eine Klimaanlage dem Menschen, sich durch die Kühlung von Innenräumen an sommerliche Hitzewellen anzupassen, benötigt dafür aber viel Strom, bei dessen Produktion klimaschädliche Treibhausgase entstehen. Gefragt sind hier klimaneutrale Alternativen.

Gefördert wird die Erstellung von Klimaanpassungskonzepten für Unternehmen mit besonderem Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen. Die Konzepte sollen mögliche Risiken, aber auch Chancen berücksichtigen, die sich aus dem Klimawandel ergeben. Verpflichtender Teil des Anpassungskonzeptes ist eine Risiko- beziehungsweise Betroffenheitsanalyse, die die Belegschaft, den Standort, die Produktionsprozesse, die Produktpalette und die Wertschöpfungskette umfasst. Im Ergebnis soll das Anpassungskonzept in die unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategie oder das betriebliche Umwelt- beziehungsweise Risikomanagement integriert werden, welches fundierte Entscheidungen über konkret anstehende oder perspektivisch erforderliche Anpassungsmaßnahmen ermöglicht.

Ausgaben beziehungsweise Kosten eines Vorhabens müssen so bemessen sein, dass sich eine Zuwendung von mindestens 20.000 Euro ergibt. Die maximale Zuwendung beträgt 100.000 Euro. Die Projekte laufen in der Regel maximal zwei Jahre.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des Förderprogramms.

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