Die Dachdeckerinnung als Basis der Berufsorganisation

Die Dachdeckerinnung stellt – neben den Landesverbänden und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks – eine der drei Stufen der Berufsorganisation dar, die den Verband insgesamt zu einer funktionierenden Einheit machen. Die ca. 200 Innungen im Bundesgebiet, welche etwa 7.500 Dachdeckerbetriebe in sich vereinen, bedeuten eine allgegenwärtige Präsenz des Dachdeckerhandwerks. Durch den Zusammenschluss der Innungsbetriebe erhält die Meinung des Dachdeckerhandwerks Gewicht. Auf lokaler und regionaler Ebene finden die Belange des Dachdeckerhandwerks umso mehr Gehör. Gegenüber den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen im Innungsgebiet lassen sich Positionen gemeinschaftlich vertreten. Die Geschäftsstelle der Innung oder Kreishandwerkerschaft pflegt dazu unter der Regie des Obermeisters und des Innungsvorstandes die Kontakte zu den Kreistags-, Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region, zu den Parteien und anderen Interessengruppen.

Dem Mitglied steht die Innungsgeschäftsstelle individuell als Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung. Dies bedeutet ganz konkret die juristische Interessenvertretung der einzelnen Mitgliedsbetriebe im Arbeits- und Sozialrecht – Situationen, in die jeder Arbeitgeber irgendwann einmal gerät und die ohne Rechtsbeistand und praktische juristische Erfahrung hohe Kosten mit sich bringen können.

Grundlage für den Betrieblichen Erfolg sind jedoch auch die zahlreichen Informationen über gesetzliche, technische oder politische Veränderungen, die die Innung für ihre Mitglieder aufbereitet und regelmäßig übermittelt. Natürlich werden übergreifende Fragen über die Innung beantwortet, so dass jeder Inhaber eines Mitgliedsbetriebs der Berufsorganisation individuelle Informationen erhält.

Dachdecker-Logo

Dieses Zeichen darf nur von Mitgliedern der Berufsorganisation des Dachdeckerhandwerks geführt werden. Es grenzt wirksam gegen unseriöse Anbieter ab und signalisiert dem Kunden die Kompetenz des Fachbetriebs. Für den Innungsbetrieb stellt es daher eine wichtige Komponente im Wettbewerb dar. Dieses Logo der Mitgliedschaft ist rechtlich geschützt und eingetragen in das Markenregister beim Deutschen Patent- und Markenamt.


Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses

Auch das Aus- und Weiterbildungswesen wird zum Nutzen des Betriebs durch die Innung gepflegt. Die Innung organisiert Ausbildungsbörsen in Zusammenarbeit mit dem allgemeinbildenden Schulen und führt Infoveranstaltungen durch. Sie pflegt den Kontakt zu den Berufsschulen und übt entsprechend den Vorstellungen ihrer Mitglieder Einfluss aus. Sie organisiert die überbetriebliche Ausbildung und leistet ihren Beitrag bei der Gesellen- und Meisterprüfung. Somit stellt die Innung den betrieblichen Erfolg ihrer Mitglieder durch die Lenkung der Nachwuchs- und Ausbildungssituation auf lange Zeit sicher.

Aktivitäten der Innung

Die Innung hat für Innungsmitglieder auch eine wesentliche gesellschaftliche Funktion. Im Rahmen ihrer Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Unternehmer und Mitarbeiter bietet sie die Möglichkeit zur Meinungsbildung und kollegialem Erfahrungsaustausch, wo Nichtmitglieder isoliert stehen und teures Lehrgeld zahlen. Spezielle Programme für Unternehmerfrauen sowie die Organisation von Studien- und Fachreisen runden den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aktionsraum der Dachdeckerinnung ab.

Eine Mitgliedschaft in der Berufsorganisation des Dachdeckerhandwerks zahlt sich in jedem Fall aus. Weitere Leistungen erhält der Mitgliedsbetrieb zudem von seinem Landesverband und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks mit deren organisationseigenen Fachschulen und Berufsförderungswerken.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Demokratische Interessenvertretung
  • Politische Repräsentanz
  • Juristische Unterstützung
  • Aktuelle Informationen zur Betriebsführung
  • Sicherung der Ausbildung
  • Kampf gegen unlauteren Wettbewerb

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